Arbeit am Epochenwechsel

Isaac van Deelen

Quote of the day

21-09-2022

Desertion is as contagious as a plague. Not a few armies ended through mass desertion:
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The reason has always been the same - Napoleon's famous formula: In war, morale beats material in a ratio of ten to one.
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Among the fleeing Russian soldiers were not only foot soldiers. According to British intelligence, they included the elite soldiers of the 1st Tank Regiment, actually responsible for the defence of Moscow and intended as a spearhead in a war against Nato.
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You can bet a lot that the desertions so far will not be the last. The probability of contagion is greater than in previous wars. For one simple reason: mobile phones. This is the first major war in which the army leadership does not have information sovereignty.

(Das Schweizer Original fällt vermutlich unter das Leistungsschutzrecht.)
Ceterum censeo LSR esse delendam.

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Constantin Seibt

Grau ist alle Theorie

14-09-2022

Nieder mit dem SmartPhone

 

 

 

Wie weit wohl die Meinungsfreiheit gehen soll? Jenseits der gesetzlichen Vorgaben (zum Beispiel zur Volksverhetzung) ist die Frage selbst eigentlich illegitim, klar, und doch lugt sie immer mal wieder aus ihrem Exil hervor. Zur Meinungsfreiheit gehört, dass Du auch dumm sein kannst und trotzdem sagen, was Du denkst; und ist es auch nicht viel, aber das kannst Du sagen.

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Eine Demonstration davon, wie weit diese Freiheit reichen kann, lieferte seinerzeit (hoffentlich seinerzeit!) Donald T., der nicht nur relativ unterbelichtet denkt, sondern dies mit Narzissmus, Bauernschläue (die armen Bauern, da müsste mal ein politisch korrekter Begriff her!) und Lügen so vermengt, dass eine hochgiftige, staatsgefährdende Suspension entstand; immer noch entsteht. In dem Zusammentreffen von privater Realitätsabkehr bei gleichzeitig fast unbegrenzter öffentlicher Wirkmacht, war (und ist) Donald T. gewiss ein Sonderfall und Extrem. Es gibt aber doch ein breites Spektrum weit weniger krasser Fälle, bei denen man mit dem Kopfschütteln kaum hinterher kommt.

Das analoge Denken weiterlesen >>

Marc Saxer denkt nach

25-07-2022

nur eben noch die Welt ret-ten …

 

Die Idee, über eine Weltordnung oder gar eine „Neue Weltordnung“ zu reden, du liebe Güte, … die Idee gehört an den Stammtisch. Sie ist besoffen von Hybris, angeschickert aber wenigstens. Nicht einmal jene, die eine Weltordnung mit ihren politischen Entscheidungen de facto „herstellen“, verfügen über sie. Zu viele Variablen, zu viele Entwicklungen, zu viele Ungewissheiten.

Über die Weltordnung zu reden, c’mon, that’s Gods business.

Yo. Dude. Listen.

Average: 4 (1 Bewertung)

Für mich und Dich macht eine solche Diskussion wenig Sinn – oder!
Oder Du sitzt im Vorzimmer der Macht und hoffst darauf, Gehör zu finden.

***

Marc Saxer (MS) ist Sozialdemokrat, Mitglied der Grundwertekommission seiner Partei, Leiter des Asien-Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung, mit Sitz in Bangkok – immerhin aber doch einer, dessen Gedanken gemeinhin aus dem Parteisumpf herausragen. Weil: Er lebt und denkt global, meistens in englischer Sprache (was mich immer dann irritierte, wenn er deutsche Topoi abhandelte). Sein jüngstes Buch heisst „Transformativer Realismus“, auch das sagt schon einiges. Alles bleibt anders.

Nach Golde drängt. Am Golde hängt Doch…

Das hamma uns verdient

Ist das Zugemessene auch das Angemessene?

 

 

 
25-08-2022
22938

Wirklich ein sperriges Thema! Wer verdient wieviel – und hat sie das auch verdient? Natürlich, Patricia Schlesinger, so kam ich drauf. Und die Geier fanden es einen guten Anlass, mal wieder über der ARD zu kreisen. „“

Lanz und Precht

Mal Vu, Mal Dit

Pranzologen at Work

 
15-07-2022
15123

Am 12.7. war Richard David Precht zu Gast bei Markus Lanz. Schönes Bild: an den Schuhen kann man sie gut unterscheiden. Die Sendung erreichte 1,57 Mio Zuschauer und hatte damit eine Reichweite von 10,2 %.

Nils Westerboer schreibt Athos 2643

Eigentlich ist Zack die Heldin

Ein Toter, noch einer – ja, spinnt denn die Marfa?

 
21-06-2022
11420

Science Fiction, wenn sie gut ist, ist Philosophie, sagen wir: fast.
Vermutlich hab ich das schon irgendwo geschrieben, aber dreifach hält besser. Ich werde also jetzt eine Lobrede auf Nils Westerboer schreiben; naja, nur um es „schlecht“ zu finden – und dann eine Besprechung zu schreiben, dafür ist mir die Zeit zu teuer.

27-09-2021
12795

5 Punkte zugelegt – Bravo!

 
12-09-2021
9042

Winds of Change im

 
02-09-2021
1881

Mikado

 
30-06-2021
6182

Ich bedaure, es sagen zu müssen:

 
11-06-2021
4721

The Apple Nation

 
02-06-2021
7069

Ich sass am Frühstückstisch und las

 

Roberto Simanowski schrieb „…

Die KI kommt ins Hirn oder umgekehrt

Realität – KI – Science Fiction 

 
09-05-2022
31624

Es gibt einen Wikipedia-Eintrag für den Essay, eine „offizielle“ Definition der Gattung dagegen gibt es nicht. Man liegt nicht ganz falsch, in einem Essay den Versuch zu sehen, ein kulturelles oder politisches Thema in seiner Breite und Tiefe zu behandeln. Genau das macht es schwer, den Essay "Todesalgorithmus" von Roberto Simanowski zusammenzufassen.

DefCon 2

Darf der Melnyk so reden ?

Eine Reifeprüfung 

 
07-04-2022
19905

Es ist das unterste Mindeste, dass wir jenen Gegenüber Verständnis haben, die in existentieller Not mit harschen Worten andere beharken, von denen sie sich „eigentlich“ Hilfe erwarten. Wenn die Hilfe ausbleibt, oder nicht in der Form geleistet wird, wie sie erwartet wird und womöglich nur so tatsächlich auch helfen würde, sozusagen als Placebo-Hilfe auftritt, wird aus Enttäuschung auch Wut. Deswegen müssen es „Hilfs-Versager“ ertragen, dass sie beschimpft werden, auch wenn sie … unterhalb der geforderten Schwelle … helfen, und im Übrigen „ihre guten Gründe“ haben.

Ken Follett schreibt "Never"

"Never" buchstabiert E-s-k-a-l-a-t-i-o-n

literarisch und inhaltlich mittel, aber überzeugend

 
20-02-2022
7232

Nicht zuletzt ob des unvorstellbaren Erfolges geht es mir wie jenen Bildzeitungslesern, die, wenn sie erwischt werden, versuchen, sich mit „soziologischen Erklärungen“ herauszureden – und dann irgendwas von „der Stimme des Volkes“ oder Ähnliches filusofieren. Ken Follett zu empfehlen geht nicht ohne Vorwarnung.
Aktuelle Ergänzungen, die zunächst hier als p.s. standen, habe ich in den Blog überführt.

Europe is The Battlefield

Mehr Initiative, wenn ich bitten darf

 
24-01-2022
26812
Andreas Reckwitz schrieb: „Die…

Ein Nach Ruf

 
06-12-2021
17806
Weltrettung zufällig entdeckt?

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …

 
18-10-2021
26427
Die Ursachen der Krise

Die Kandidat:innen sind Zeichen der Zeit

 
19-08-2021
51935
Das Wirtschaftsforum der SPD schreibt

eine Transformationsstrategie

 
18-06-2021
39131
Juli Zeh schreibt Über Menschen

Ein Kammerspiel

 
25-04-2021
4988
Durch's wilde Populistan

Anmerkungen zum Frontverlauf

 
13-04-2021
21071
Soziale oder

asoziale Medien

 
20-01-2021
24380
Die Regierung Röttgen tritt an

Isch seh schwazz!

 
01-01-2021
17153
Richard David Precht schreibt "KI und…

Im Trippelschritt dem Abgrund zu

 
24-10-2020
36961
Sascha Lobo geisselt die Putinfreunde

Nun sag, wie hast du's mit der Religion?

 
27-09-2020
33167
Richtig gut oder schlecht falsch

Ein Essay – attacca

 
21-09-2020
24857
Eine Verlorene Liebe

Suits – und die Folgen

 
25-08-2020
21237
Richtig gut oder schlecht falsch

Ein Essay – ritenuto

 
01-08-2020
35766
Verstörende Zerstörung

Von Trump lernen heisst … was?

 
28-07-2020
24801

Der Text war bereits in der ersten Version ("Tractatus Mundo Digitali") ein abenteuerliches Unterfangen; eigentlich müsste man sagen: in der zweiten Version, wenn man den Versuch von 1921, das berühmte "Tractatus logico-philosophicus", mitzählt. Naja, wer will sich denn heute noch mit dem ollen Plunder beschäftigen. Und so beglückt Wittgenstein uns von Zeit zu Zeit mit einem neuen Versuch, das notwendige Denken auf den aktuellen Stand zu bringen.

Dieser neue Versuch, das hier angekündigte "Tractatus II", ist in Arbeit; noch ziert sich der Autor, aber bald ... 

 

Die (alte) WebSite zum "Tractatus Mundo Digitali" 

Der Teil 1 – der es sich zum Ziel gesetzt hat, die grossen Risiken unserer Zeit zu diagnostizieren, erschien zum denkbar günstigsten Zeitpunkt: am 28-02-2020. Vom Risiko einer Pandemie war nicht die Rede. Tja. Ehrlich gesagt: die Wenigsten hatten das auf dem Radar. Und an den Risiken: Finanzindustrie, Digitalisierung, Klimawandel und Migration – hat sich ja nicht viel geändert.

Das Buch steht zum Download bereit

komplett
Kapitel 1 Ökonomie
Kapitel 2 Digitalisierung
Kapitel 3 Ökologie
Kapitel 4 Migration
Kapitel 5 Nuklear, Corona et all.

Forget Wittgenstein “2.0” ein MultiMedia eBook komplett überarbeitet*

Lesebuch 15 Short Stories plus 1 "Bonustrack", ca. 289 Seiten
Hörbuch 15 Audiotracks plus 2 "Bonustracks", ca. 510 min
Videobuch 13 Videos, ca. 80 min Bilderbuch ca. 220 Abbildungen

* die Version 2.0 ist im Apple BookStore zum Preis von € 7,99 erhältlich
p.s. Das überarbeitete Tractatus II wurde in eine eigene Edition ausgegliedert