Demokratie

Nicht definiert

(I) Wankende Werte

Seit vielen Jahren belästigt mich das Gefühl, dass die Richtschnur des Handelns, unser Verständnis davon, was gut oder richtig ist, ins Wanken geraten ist.  Wir bewerten etwas als gut, das dann einer Überprüfung nicht standhält. Wir wissen gar nicht mehr genau, was eigentlich gut ist (z.B.): Wachstum schafft Wohlstand UND Klimawandel.

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DemokraWie

Worüber kann man, worüber muss man diskutieren? Diskutieren in dem Sinne, dass Meinungen, Haltungen, Standpunkte denkbar und auch dann noch akzeptabel sind, wenn sie unvereinbar auseinander liegen? Was nicht diskutiert werden kann, nennen wir ein Tabu. Immer wieder werden Tabus gebrochen: mal tanzt der Zeitgeist aus der Reihe, mal haben sich die tabuisierenden Umstände verändert. 

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Merkel, Draghi

Ob Merkel oder Draghi, das politische Handeln ist vom politischen Mandat zunehmend entkoppelt.

Mein Dilemma: mit wachsender Komplexität bei gleichzeitiger Beschleunigung ist der demokratische Prozess, wie er sich in der repräsentativen Demokratie verfestigt hat, den Entscheidungsbedarfen nicht mehr gewachsen.
Demokratur ist/wäre/wird demnach "alternativlos". ...

Wenn dabei nur nicht stets/zu oft die falschen Entscheidungen herauskämen. [Mai 2016]

 

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