Medien

Suchbegriff / Tag

Das Buch „Die Vierte Gewalt” von Richard David Precht und Harald Welzer greift einen Verdacht, eine These auf, die mich seit langer Zeit umtreibt. Grob verkürzt lautet sie: Die Medien tun nicht, was sie sollen. Ursächlich dafür sind sowohl ökonomische und technologische wie auch politische Faktoren. Insoweit das Buch diesem Verdacht nachspürt, bin ich damit weitgehend einverstanden.
Doch eine Reihe von Abers lümmeln am Wegesrand.

Nach Golde drängt. Am Golde hängt Doch alles.

Ist das Zugemessene auch das Angemessene?

 

 

Wirklich ein sperriges Thema! Wer verdient wieviel – und hat sie das auch verdient? Natürlich, Patricia Schlesinger, so kam ich drauf. Und die Geier fanden es einen guten Anlass, mal wieder über der ARD zu kreisen. „“

Lanz und Precht

Pranzologen at Work

Am 12.7. war Richard David Precht zu Gast bei Markus Lanz. Schönes Bild: an den Schuhen kann man sie gut unterscheiden. Die Sendung erreichte 1,57 Mio Zuschauer und hatte damit eine Reichweite von 10,2 %.

Es ist das unterste Mindeste, dass wir jenen Gegenüber Verständnis haben, die in existentieller Not mit harschen Worten andere beharken, von denen sie sich „eigentlich“ Hilfe erwarten. Wenn die Hilfe ausbleibt, oder nicht in der Form geleistet wird, wie sie erwartet wird und womöglich nur so tatsächlich auch helfen würde, sozusagen als Placebo-Hilfe auftritt, wird aus Enttäuschung auch Wut. Deswegen müssen es „Hilfs-Versager“ ertragen, dass sie beschimpft werden, auch wenn sie … unterhalb der geforderten Schwelle … helfen, und im Übrigen „ihre guten Gründe“ haben.

They have stolen my votes!

wird er behaupten!

Er hat seinen Twitterkanal, den nur Twitter abschalten kann. Bei ~80 Mio Followern ist es egal, was die versammelten US-Medien schreiben oder sagen. Nach dieser Wahl ist die erste Nachricht mit Bestand, dass Donald Trump nicht aufhören wird, das Land zu destabilisieren.

Lektüre für das Wartezimmer

Worüber man nicht sprechen kann, ...

Mein Vorsatz heute morgen: prüfen, ob irgendetwas sinnvolles gesagt werden könnte.
Ich glaube nicht!

Das erste, das mir dann doch einfällt, ist über Wochen und Monate unerwähnt geblieben, obwohl es doch so offen zutage liegt:

KI und die Rolle der Medien:

schön wär's!

In zahllosen Entwicklungen haben Menschen ihren Hang unter Beweis gestellt, kurzfristig die Folgen einer Entwicklung zu über- und langfristig zu unterschätzen. Das liegt, könnte man sagen, in der Natur der Sache:

Schuld und Sühne oder Stolz und Vorurteil

Über Verantwortung

In seinem Team, so hat es mir einmal mein Bruder erklärt, sei die Schuldfrage geklärt: es sei Christoph. Ich hatte ihn verständnislos angeschaut. „Naja, da passiert irgendein Scheiss, kommt ja mal vor. Bei uns im Team ist Christoph schuld. Grundsätzlich. Immer. We blame Christoph und Punkt. Weisst Du, das hat Vorteile, wenn die Schuldfrage erstmal geklärt ist, können sich alle an die Lösung des Problems machen.“