RULE

Nicht definiert

DemokraWie

Worüber kann man, worüber muss man diskutieren? Diskutieren in dem Sinne, dass Meinungen, Haltungen, Standpunkte denkbar und auch dann noch akzeptabel sind, wenn sie unvereinbar auseinander liegen? Was nicht diskutiert werden kann, nennen wir ein Tabu. Immer wieder werden Tabus gebrochen: mal tanzt der Zeitgeist aus der Reihe, mal haben sich die tabuisierenden Umstände verändert. 

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Wer braucht die SPD?

Der Abwärtsstrudel, in dem sich die SPD befindet, ist, wie das seit Einstein immer so ist, mit den bisher bekannten und angewandten  (personellen und programmatischen) Mitteln, nicht still zu stellen – schon gar nicht umzudrehen. Die Partei wankt ihrer Bedeutungslosigkeit, vielleicht sogar ihrem Untergang entgegen. Irgendetwas wie Schadenfreude liegt in der Luft.

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Positivliste

Ein Aufsatz in wired legt nahe, dass Crispr aus dem Laborstadium in die Praxis übersiedelt. Die unvermeidliche Frage, die auch in wired aufgeworfen wird, ist die: Wie weit wollen „wir“ gehen? Was wollen wir zulassen.

Über dieser Frage wird jetzt jede Menge warme Luft bewegt werden. Die Moral- und Ethik-Kommision wird Sonderschichten einlegen, runde Tische werden einberufen, Gutachten werden erstellt. Etcpp.
Same procedure as last year. 

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Für heute und in Ewigkeit

Wie oft am Tag, im Jahr, im Leben – beschäftigst Du Dich mit dem Grundgesetz? Ich auch nicht. Schon: ich hatte so ein gewisses Grundverständnis, aber es einmal lesen, wie man ein Buch liest, jesses! Im November letzten Jahres gab es aber einen Anlass: Das GrundGesetz als Magazin – eine Idee von Andreas Volleritsch und Oliver Wurm – hat einigen Wirbel erzeugt; ich fand die Idee grossartig. Nun lebe ich ja auf dem Land …

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Die SPD als Sozial-Fall

Die SPD debattiert? Eine Scheindebatte, das ist das Problem.

Die Rolle eines Peter Glotz ist vakant, gefühlt bereits seit Jahrzehnten: ein Vordenker der SPD fehlt. Julian Nida-Rümelin hatte sie vielleicht für eine Weile behauptet, stellvertretend, hat sie aber nicht ausgefüllt. Nun bewirbt sich Marc Saxer – und würde er nicht widersprechen, könnte es ihm nie gelingen; im Brotberuf, wenn man das einen Beruf nennen kann, ist er Abteilungsleiter Asien in der Friedrich-Ebert-Stiftung. 

Wanted: Denker

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Zeitung für Deutschland

Die FAZ für eine staatstragende Institution zu halten, das war einmal ... selbstverständlich. Bei mir entsteht immer öfter der Eindruck, dass in der oberen Etage des Hauses die Parole gilt, das Land sturmreif zu kommentieren. Unterstellt, das liest noch jemand. Vielleicht aber ist es eh schon wurscht, was in der Zeitung steht, weil es keiner mehr liesst, weil es keiner mehr ernst nimmt. 

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