Klima

Nicht definiert

Entlastungsbeifall

Wenn Aufmerksamkeit die Währung unserer Zeit ist, dann verfügen nicht viele Menschen über ein grösseres Kapital, als Greta Thunberg. Sie hat es klug eingesetzt und dabei ist ihr eine stete Steigerung ihrer Aufmerksamkeitserträge gelungen. Diese Entwicklung ist, glaube ich, mit ihrem Auftritt vor der UN-Vollversammlung zu einem natürlichen Ende gekommen: Mehr geht nicht; was jetzt kommt ist bestenfalls Wiederholung. 

Greta Thunberg hat viel erreicht.

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DemokraWie

Worüber kann man, worüber muss man diskutieren? Diskutieren in dem Sinne, dass Meinungen, Haltungen, Standpunkte denkbar und auch dann noch akzeptabel sind, wenn sie unvereinbar auseinander liegen? Was nicht diskutiert werden kann, nennen wir ein Tabu. Immer wieder werden Tabus gebrochen: mal tanzt der Zeitgeist aus der Reihe, mal haben sich die tabuisierenden Umstände verändert. 

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Ein unglückliches Jahr

Was sind eigentlich „glückliche“ Jahre? 
1918? 1945? 1967? 1989? Schaut man in Kenntnis der Ereignisse zurück, so hat sich auch jenen Jahreszahlen ein Geschmäckle angewirtschaftet, die damals vielleicht frühlingshaft frisch oder wenigstens verheissungsvoll geschmeckt hatten. Im Rückblick wird uns 2018 wohl eher als ein „unglückliches“ Jahr erscheinen. Ein kleines, dürres Licht gibt’s erst am Ende des Tunnels. 

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It's Your Life, Stupid (Teil 2)

Die apokalyptischen Reiter

Thema Ökologie – Dass es nicht so weiter gehen wird, wie bisher, ist jedem klar, die die Augen offen trägt. ABER WIR TUN DOCH WAS!? So denken viele; und müssen ihre Position überprüfen: es wird nicht reichen. Aber auch, dass es nicht reichen wird, wird nicht reichen, denn „wir“ haben nicht nur 1 Problem. 

Im zweiten Teil des Video Essays „Ö“ wird es, weiter hinten, grundsätzlich.

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Die Entscheidung

In ihrem Buch „Die Entscheidung – Kapitalismus vs. Klima“ unternimmt Naomi Klein einen wahren Kraftakt. Es ist nicht ganz einfach zu sagen, welchen eigentlich. Gewiss, es geht um die drohende Klimakatastrophe, aber gleich danach geht es drunter und drüber. Wenngleich die Autorin auf über 700 Seiten, nahezu alle Aspekte des Themas behandelt, und unterwegs nicht allzu viele Redundanzen auftreten, ist es doch schwer, die unzähligen Argumente, sagen wir, sauber zu verdichten.

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