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Grau ist alle Theorie

Nieder mit dem SmartPhone

 

 

Wie weit wohl die Meinungsfreiheit gehen soll? Jenseits der gesetzlichen Vorgaben (zum Beispiel zur Volksverhetzung) ist die Frage selbst eigentlich illegitim, klar, und doch lugt sie immer mal wieder aus ihrem Exil hervor. Zur Meinungsfreiheit gehört, dass Du auch dumm sein kannst und trotzdem sagen, was Du denkst; und ist es auch nicht viel, aber das kannst Du sagen.

Die Idee, über eine Weltordnung oder gar eine „Neue Weltordnung“ zu reden, du liebe Güte, … die Idee gehört an den Stammtisch. Sie ist besoffen von Hybris, angeschickert aber wenigstens. Nicht einmal jene, die eine Weltordnung mit ihren politischen Entscheidungen de facto „herstellen“, verfügen über sie. Zu viele Variablen, zu viele Entwicklungen, zu viele Ungewissheiten.

Über die Weltordnung zu reden, c’mon, that’s Gods business.

Was sind eigentlich „glückliche“ Jahre?
1918? 1945? 1967? 1989? Schaut man in Kenntnis der Ereignisse zurück, so hat sich auch jenen Jahreszahlen ein Geschmäckle angewirtschaftet, die damals vielleicht frühlingshaft frisch oder wenigstens verheissungsvoll geschmeckt hatten. Im Rückblick wird uns 2018 wohl eher als ein „unglückliches“ Jahr erscheinen. Ein kleines, dürres Licht gibt’s erst am Ende des Tunnels.

Die apokalyptischen Reiter: Thema Ökologie – Dass es nicht so weiter gehen wird, wie bisher, ist jedem klar, die die Augen offen trägt. ABER WIR TUN DOCH WAS!? So denken viele; und müssen ihre Position überprüfen: es wird nicht reichen. Aber auch, dass es nicht reichen wird, wird nicht reichen, denn „wir“ haben nicht nur 1 Problem. Im zweiten Teil des Video Essays „Ö“ wird es, weiter hinten, grundsätzlich.

Disclaimer: Ich bin bis ins Mark davon überzeugt, dass die globale Verfassung von Produktion und Konsumtion die Welt in eine dynamische, (und damit will ich ausdrücken: in eine unsteuerbare) Katastrophe führt. Von „Natur aus“ sind die Grünen, waren meine Partei. Schon aus Gründen des emotionalen Desinteresses würde ich über keine andere Partei so herziehen, wie (hier) über die Grünen. Sie sind, waren, auch wenn ich mich immer auf Abstand hielt, Fleisch von meinem Fleische.

Ich habe (siehe unten: Hic Rhodos …) dargelegt, dass ich die FDP derzeit für die einzig wählbare Partei halte, vor allem, weil mir Christian Lindner als der einzig wählbare Politiker erscheint. Nun liegt das Wahlprogramm der Partei vor, und ich absolviere ein paar Trainingseinheiten in Ächternach.

Der sehr erfolgreiche "Strategiekompass" 1997, zu dem ich lediglich einen einleitenden Essay beigesteuert habe, ging auf die Initiative von Marc Ziegler zurück - und wurde zur Blaupause.

Nach Gründung der TIMElabs habe ich dann eine Reihe von Studien selbst verantwortet, angestossen und als Co-Autor, Redakteur und Layouter mitgestaltet.

Kontrollverlust oder Regelbarkeit

Udo di Fabio sucht Regeln

Von #GerhardWohland habe ich, nachdem ich ihn mit einer Reihe von "wir müssen ..." und "man sollte ..." vereinnahmen wollte, den schönen, hinterhältigen Satz gelernt: "Du kommandierst Truppen, über die Du nicht verfügst."