Haben Soziale Medien die Wahl entschieden?

Ich kauf das nicht

Logik

Logik - bin ich immer noch Fanboy von. Jetzt verbreiten sich #SaschaLobo wie auch andere (darunter selbst Trump) über den verstärkenden Einfluss der sozialen Medien auf die Wahl DTs.

Kauf ich nicht.

Mein Punkt: die eine Hälfte der wählenden Bevölkerung war für ihn, die andere gegen ihn. Wir konnten in unserer Filterbubble die (dachten wir) sehr überzeugende Arbeit der Trump-Gegner mitverfolgen. Das Mindeste, was das "Argument Soziale Medien" also einräumen müsste ist, dass es 50:50 zuging, dass also die Gegner im gleichen Aussmass und, das wäre sonst unlogisch, mit vergleichbarem Wirkungsgrad agitiert haben, wie die Trumpisten. Ich meine: Halb zog es sie, halb sanken sie nieder - "gewonnen" wurde, wer bereits überzeugt war, mit vergleichbarer Verteilung bei den "Wackelkandidaten" beider Seiten.

Hinzu kommt, meine ich, dass die Aussagen in den SM noch immer mit einem, ich nenn das mal, Privatzoll belegt sind, also von allen Beteiligten als "bloss private Statements" weniger ernst genommen werden.

Der, wie ich meine, eigentliche Booster ging von der, mit wenigen Ausnahmen, unisono trump-feindlichen Medienfront aus. Es war keine Kampagne, die erfolgreich ihre Instrumente geschärft hatte, es war eine Revolte! Je mehr das "Rational" die Unsäglichkeiten des Kandidaten enthüllte, widerlegte und verhöhnte, desto rücksichtsloser und enthemmter wurde die Identifikation, nach bekanntem Vorbild: right or wrong, my president!

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