

Die AUGE, die Apple User Group Europe veranstaltete seinerzeit, das waren die frühen 80er Jahre, ein Mitgliedermagazin, schwarzer Umschlag, grüne Schmuckfarbe, ein Auge als Logo links oben im A-U-G-E-Magazintitel; für eine Weile betreute ich das Layout des Magazins. Monat für Monat kam der Vereinsvorstand mit Satzfahnen zu mir, die ich dann auf einem selbstgebastelten Lichttisch mit Fixogum auf Standbögen montierte und „irgendwie illustrierte“. Die Weltgeschichte ist über diesen Sachverhalt gnädig hinweggegangen, allein für mich waren die Folgen nachhaltig.
Mein zweiter Rechner war ein DOS-286er mit einer 10 MB Festplatte - dazu ein Nadeldrucker - und ich war ohne jede Vorstellung, wie sich diese schier unendlich grosse Festplatte jemals würde befüllen lassen - bis ich eine Programmkopie von Ventura Publisher bekam, die allein schon 10 Stück 5¼-Floppy-Disks umfasste.
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Zuletzt hiess es, es würden nunmehr 280.000 Apps im AppStore von Apple vorgehalten. Damit liegt der AppStore noch klar in Führung. Die Android-Platform holt mit rasantem Tempo auf, hier sollen 100.000 Apps gezählt worden sein, und sogar für das schwer ins Hintertreffen geratene BlackBerry sind immerhin über 10.000 Apps verfügbar. Die Zahlen sprechen für sich, und doch, trotz dieser Tsunami- oder Explosions-ähnlichen Revolution - letztlich sind es die Parameter der Software-Entwicklung, die hier neu definiert werden - und doch gibt es noch immer eine breite Zurückhaltung bei all jenen, die das Virus noch nicht erreicht hat.
Wäre es tatsächlich ein Virus, so wäre zu vermuten, dass die genannte Zurückhaltung etwas mit dem „gesunden“ Milieu zu tun haben könnte, einem Umfeld, dass gewisse Schutzwälle gegen den Ansturm der Kleinprogramme ausgebildet hat.
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Ein Jahr später! Ich gestern morgen beim Frühstück, ist mir gleich aufgefallen, ich schau auf die Zeitung, tatsächlich, eins weiter. Guck ich rüber zu meiner Frau und sag „2012!“, falls, nur falls sie es nicht bemerkt hätte, es war ja soo auffällig nicht! Hat sie gesagt: klar, weiss ich, seit vorgestern schon, sagt sie. Potztausend! Meine Frau ist auf Draht!
Ich denk noch: Mann!, denk ich, hatte mich grad so an das Letzte gewöhnt, hätt‘ ruhig so weiter gehen können. Andererseits, denk ich, irgendwie tut‘s das ja auch, oder? Gleich morgen geht uns der Präsident verloren, nu, und was denken Sie? Die Frau Kanzler gleich mit? Ich mein, die schiessen doch nur deswegen in Zeitlupe, weil sie nur so eine Chance haben, die ganze Regierung gleich mit sturmreif zu kartätschen. Ich sach zu meiner Frau, es tut gut, sag ich, dass die Dinge in Bewegung sind. Jou, sagt meine Frau, der rasende Stillsstand, sagt sie, da falle es gar nicht weiter auf, wenn alle immer nur auf der Stelle treten ... weiter lesen >>