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DATA Industries

Wir nannten es die TIME-Branchen und spielten mit den Grossbuchstaben: Telekommunikation, IT, Media und eBusiness. Schon in dieser Konstruktion suchten wir nach einer Zusammenfassung für Konvergenzen. Doch damit nicht genug! Mit der schier alles umfassenden Digitalisierung werden grosse Teile der Wirtschaft zu einem kohärenten Geschäftsfeld. Zurück in die Zukunft.

TIMElabs arbeiten in den und für die Data Industries.

 

Branchen-1

Mechanismus von Antikythera, 82 v.Chr.

Was durch die Digitalisierung der Welt auf uns zukommt.

Treibende Kraft einer umfassenden Veränderung der Technologien als auch des Mediennutzungsverhaltens im breiten Feld von Information und Kommunikation ist die Digitalisierung. Sie muss heute als Auslöser eines umfassenden Paradigmenwechsels gelten.


Doch welcher Wechsel findet hier statt?
Die Data Industries™ zeichnen sich durch die folgenden konstituierenden Merkmale aus:


Physische Produktion + Distribution verlieren an Bedeutung.
Selbst dort, wo physische Wertschöpfung erhalten bleibt, setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Verfügung über die Welt, das heißt Wertschöpfung und Markterfolg, von der Beherrschung digitaler Prozesse und Steuerungsgrößen abhängt.


Die Digitalisierung induziert eine “unbegrenzte” Konvergenz.
“Alles” wächst zusammen, bei Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen erodieren die klassischen Branchengrenzen – allen voran die Grenzen der (Tele-)Kommunikations- und Medienbranchen: obwohl die alten Formate und Gattungen gewiss noch eine Weile erhalten bleiben, ist nicht zu übersehen, dass Medienmarken, je nach Herkunft, ihre Angebote in Print, Video und Audio ausdehenen.


Aus Zielgruppen werden Zielpersonen.
Als 1:1-Produktion bezeichnen wir eine Rahmenhandlung, in der eine Zielperson ein Angebot zunächst aus Modulen (siehe Automobile) und schließlich in allen Attributen frei zusammenstellen kann (und muss!).


Daten (und besonders Profile) werden zur Währung.
Erste Ausprägungsformen erkennen wir heute schon in der Online-Spielwelt, in der digitale Güter – Charaktere, Waffen, Grundstücke etc. - gegen “echte” Währung gehandelt werden.


Wissen wird dynamisiert und zu einem Prozess.
Wer „fixe“ Daten speichert, verstopft sein Hirn. Künftig kommt es darauf an, den „Flow“ zu beherrschen, der aus der anwachsenden „Wissensproduktion“ resultiert, in der kontinuierlich altes Wissen durch neues, und schlimmer noch: alte Strukturen durch neue ersetzt werden müssen.


Neue, erfolgsorientierte Werbeformen entstehen.
Die vergleichende Analyse gewinnt an Bedeutung. Individuen werden über klassische, Reichweiten-orientierte, nicht personalisierte Werbeformen kaum noch ansprechbar sein.
Parallel zur physischen Welt entsteht das „Metaversum“, („a Second Universe“), oder, was sogar wahrscheinlicher ist, mehrere Parallelwelten.

Eine globale “Oligopolisierung” ist die natürliche Folge.
Dieser hier auf das Gröbste komprimierte Wandel hin zu den Data Industries™ ist insbesondere für Unternehmen der Telekommunikations-, Medien- und Unterhaltungsbranche mit gravierenden Konsequenzen verbunden. Noch positionieren sich die klassischen Player der Branchen nur zögernd zur Transformation ihrer Geschäftsmodelle. Aus den Nachwirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise resultiert ein gewaltiger Druck, der viele Unternehmen mit unscharfen “metoo”-Angeboten in die Konsolidierung zwingt.

 

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